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Leichenpass; Beantragung der Ausstellung

Ein Leichenpass ist bei Überführungen innerhalb des Bundesgebietes oder ins Ausland erforderlich, wenn das Land, in das eine Leiche überführt werden soll oder ein auf der Fahrt berührtes Land, einen Leichenpass verlangt.

Der Leichenpass (§ 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 der Bestattungsverordnung - BestV) wird von der Gemeinde ausgestellt, in deren Gebiet die Beförderung beginnt. Der Leichenpass kann nur ausgestellt werden, wenn die  erforderlichen Unterlagen vorgelegt worden sind.

Vorgelegt werden müssen die Todesbescheinigung, bei Verdacht eines nicht natürlichen Todes die Bestattungsgenehmigung nach § 159 Abs. 2 der Strafprozessordnung und bei Überführung zum Zweck der Feuerbestattung außerdem eine Bestätigung der zuständigen Polizeidienststelle, dass ihr keine Anhaltspunkte für einen nicht natürlichen Tod bekannt sind. Bei Überführungen ins Ausland muss das Standesamt auf der Todesbescheinigung die Beurkundung des Sterbefalls oder die Zurückstellung der Beurkundung vermerkt haben.

Die Gebühren beziehungsweise Kosten für die Ausstellung eines Leichenpasses sind je nach Gemeinde unterschiedlich.

Verwaltungsgerichtsprozess

verwaltungsgerichtliche Klage

Stand 14.12.2018
Redaktionell verantwortlich Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (siehe BayernPortal)

Kontakt und Informationen aus Ihrer Verwaltung

Ansprechpartner

Paulini, Elisabeth

Sachgebiet 10 - Bürgerbüro & Service: Stellv. Leitung Standesamt, Friedhof und Rente

09193/626-124
09193/626-153
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E 02

Zintl, Vanessa

Sachgebiet 10 - Bürgerbüro & Service: Standesamt, Friedhof und Rente

09193/626-123
09193/626-153
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