Grußwort des 1. Bürgermeisters zum Jahreswechsel 2021/22

Liebe Höchstadterinnen und Höchstadter!


Ein weiteres unruhiges Jahr neigt sich dem Ende zu, und ich möchte die Gelegenheit nutzen, mit Ihnen gemeinsam zurückzublicken und vorauszuschauen.
Das große Thema, das uns nun schon seit beinahe zwei Jahren begleitet, ist die Entwicklung der Pandemie mit allen ihren Auswirkungen. Die Infektionszahlen bei uns im Landkreis sind erfreulicherweise weit unter dem bundesweiten Durchschnitt, aber dennoch hat sich Vieles in unserem Alltag verändert. Nur durch das verantwortungsvolle und solidarische Verhalten aller können viele geschützt werden.
In diesem Zusammenhang möchte ich allen meinen größten Respekt zollen, die sich unter unsagbar belastenden Bedingungen für das Leben anderer einsetzen. Das Krankenhauspersonal - besonders auf den Intensivstationen -, niedergelassene Ärzte und Apotheker, Rettungssanitäter und Notärzte, das Pflegepersonal in Senioren- und Pflegeheimen, Erzieher, Lehrer, einfach alle, die ihren Einsatz für ihre Mitmenschen zur Profession gemacht haben, leisten in diesen Zeiten wirklich Phänomenales.


Dankbarkeit empfinde ich auch, wenn ich auf die Hochwasserkatastrophe im Juli zurückblicke, die bei uns in der Innenstadt zum Glück nur Sachschäden angerichtet hat, nicht zuletzt durch den beherzten Einsatz eines Höchstadter Polizisten, der in letzter Minute eine Touristin aus den reißenden Fluten retten konnte. Mein ganz besonderer Dank gebührt hier allen Feuerwehren, den Polizeikräften, dem BRK und allen anderen Rettungsdiensten, die hier mit vollem Einsatz dabei waren, um zu helfen.


Es ist schier unglaublich, welche weitere Flut an Hilfsbereitschaft und Solidarität dieses Unglück ausgelöst hat. Neben mehreren privaten Spendenaktionen starteten auch wir als Stadt Höchstadt einen Spendenaufruf, dessen Einnahmen noch in diesem Jahr zugeteilt werden sollen. Über 130.000 € konnten bisher gesammelt werden und es werden noch mehr. Dies zeigt mir einmal mehr, dass wir hier in Höchstadt ein echtes Miteinander pflegen und leben, gemäß unserem Jahresmotto „Höchstadt – miteinander – füreinander“. Dass dieses Motto mehr als eine wohlgemeinte Formulierung ist, zieht sich für mich durch alle Höhen und Tiefen, die wir im nun vergehenden Jahr miteinander durchschritten haben.


Denn es gibt auch viele Gründe zur Freude. Unsere Kommune und der gesamte Landkreis stehen wirtschaftlich nach wie vor gut da. Die Innenstadt ist belebter denn je, und an vielen Ecken und Enden von Höchstadt werden Stadtratsbeschlüsse zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger baulich umgesetzt. Auch im nächsten Jahr haben wir vieles auf dem Plan das die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt deutlich verbessern soll. Und das zu allen Jahreszeiten. Lassen Sie sich überraschen und freuen Sie sich schon jetzt darauf!


Besonders freue ich mich, dass unser Flächennutzungsplan, den wir unter besonderer Berücksichtigung der ökologischen Verträglichkeit im Stadtrat verabschiedet hatten, nun umgesetzt werden kann. Nur so können wir in unserer Kommune ausreichend bezahlbaren Wohnraum besonders für Familien und Senioren anbieten. Nur so sind eine gesunde und soziale Weiterentwicklung und das Gedeihen unserer schönen Stadt gewährleistet. Es ist doch mehr als erfreulich, dass sich so viele Menschen aus Höchstadt und der Region hier niederlassen möchten, weil sie die Lebensqualität so schätzen.


Dazu gehören natürlich auch sichere Arbeitsplätze. Garant dafür ist in Höchstadt unser größter Arbeitgeber, die Schaeffler AG, die in diesem Jahr bereits 75-jähriges Bestehen feiern durfte. Zum zweiten Standort nach Herzogenaurach wählte der inzwischen zum Globalplayer aufgestiegene Familienbetrieb bereits vor 70 Jahren Höchstadt, in dem Wissen, hier gut ausgebildete Fachkräfte und eine große Akzeptanz zu finden.
Zum Ende meiner Grußworte zum Jahreswechsel bleibt mir wie immer die schöne Aufgabe, all jenen zu danken, die auch im vergangenen Jahr wieder dafür gesorgt haben, dass unsere Gemeinschaft funktioniert und lebens- und liebenswert bleibt: Den Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung, der Städtischen Betriebe und des Stadtrats und den vielen Ehrenamtlichen, die in Vereinen oder als Einzelpersonen das soziale, sportliche und kulturelle Miteinander pflegen und voranbringen.


Ich bedanke mich bei den Kirchengemeinden der Stadt Höchstadt a.d. Aisch für die spirituelle Bereicherung unseres Alltags und den darüberhinausgehenden Einsatz für alle Schwachen und Kranken.
Mein Dank gilt in besonderem Maße den Rettungs- und Pflegekräften und allen, die zugunsten des großen Ganzen gerne ein paar Abstriche in Kauf nehmen.
Auch ohne Weihnachtsmarkt konnten wir die segensreiche Vorweihnachtszeit genießen und füreinander da sein. Wie wunderbar das in unserer Stadt möglich ist, hat uns der „AdventsKULTKalender“ gezeigt, den Sie noch bis 01.01.2022 über www.hoechstadt.de aufrufen können. Hier wird ein harmonisches Miteinander von Gewerbe und Kultur sichtbar, das anderswo seinesgleichen sucht.
Halten wir inne, bleiben wir dankbar für unser Leben und demütig gegenüber den Kräften der Natur, achten wir einander und sorgen wir gemeinsam dafür, dass Höchstadt auch in Zukunft die „Perle des Aischgrunds“ bleibt.


Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien und Lieben ein segensreiches Weihnachtsfest und einen hoffnungsvollen Übergang ins Jahr 2022. Bleiben Sie fröhlich im Herzen und vor allem gesund!


Ihr Gerald Brehm
1. Bürgermeister Stadt Höchstadt a.d. Aisch

Höchstadter Weihnachtsmarkt

Denkt euch, ich habe das Christkind geseh´n...

Jedes Jahr Anfang Dezember verwandelt sich der Höchstadter Marktplatz in einen stimmungsvollen Weihnachtsmarkt. Der Duft nach Glühwein, Bratäpfeln, Lebkuchen, gebrannten Mandeln, frisch gegrillten Bratwürsten und Kerzenwachs liegt in der Luft. Allerlei kleine Geschenke gibt es an den Verkaufsständen zu entdecken.                 

Die Kinder scharen sich um das historische Kinderkarussell. Der meterhohe, liebevoll geschmückte Weihnachtsbaum mit dem Weihnachtsmann-Schlitten ist der Mittelpunkt des Marktes. Hier können kleine und große Träumer den Geschichten des Märchenerzählers lauschen.

Nebenan auf der Bühne gibt es jeden Tag Live-Musik von vielen ehrenamtlichen Gruppen der Stadt, allen voran den Kindergärten und Schulen. Und zur Eröffnung kommt natürlich das Höchstadter Christkind mit jeder Menge Überraschungen für die Kinder. Was es wohl dieses Jahr mitbringen wird?

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