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Schwarzenbach

1303 wird Schwarzenbach erstmals erwähnt, als die Würzburger Altzehnten einem Ulrich Gotsmann von Regensburg verliehen wurden, dem sie zuvor Albert Wienher überschrieben hatte.

Im 15./16. Jahrhundert gewannen hier nürnbergische Geschlechter Grundbesitz. Die Tucherische Stiftung, die einen Hof, drei Gütlein und zwei weitere Höfe innehatte, wurde vom nürnbergischen Landalmosenamt Lonnerstadt verwaltet. Je einen Hof und eine Selde besaßen die Haller von Hallerstein und das Kloster Frauenaurach. Die Grundherren haben auf ihren Gütern jeweils die Vogtei, so dass Schwarzenbach wohl aus einem zusammenhängenden Hofverband hervorgegangen sein dürfte. 

Der kleine Ort wurde in der Reformationszeit nicht von Lonnerstadt aus reformiert, sondern blieb trotz einiger Differenzen im hergebrachten Pfarrverband Höchstadt, was 1701 bestätigt wird. 1802 kam der Ort an Bayern und wurde 1804 dem Landgericht Höchstadt mit Ausnahme der Gerichtsrechte der Freiherrn Haller über ihre zwei Güter unterstellt. Diese Gerichtsrechte wurden 1812 zum Landgericht eingezogen.